Kletterwand macht Schulhof der Realschule attraktiver

Langweilig und öde – das war das traurige Ergebnis einer Schülerbefragung zum Thema Pausenhof der Realschulen. Damit wollte sich Lehrerin Corinna Alber nicht abfinden und initiierte mit interessierten Schülern die Arbeitsgemeinschaft Pausenhofgestaltung.

„Wir sind sehr stolz darauf, dass wir heute unsere Kletterwand offiziell ihrer Bestimmung übergeben können“, freute sich der Leiter der Neckar-Realschule, Rüdiger Illig. Er konnte zur Übergabe nicht nur Corinna Alber begrüßen, die derzeit mit Söhnchen Felix die Elternzeit genießt, sondern auch zwei ehemalige Schülerinnen, die in der AG mitgearbeitet hatten. Bürgermeister Rolf Siebert lobte das Wettbewerbsmodell und beglückwünschte die Schule zu ihren engagierten Schülern.

Mit den Ideen aus der AG beteiligten sich die Schüler, die unter anderem auch von den Lehrern Wolfgang Altdorfer-Munzinger, Rainer Botzenhardt und Erich Guserle unterstützt wurden, beim landesweiten Wettbewerb „Jugend baut“. Bei ihrer Präsentation bekamen die Schüler Hilfe vom Werbeatelier Thomas Keimel sowie von Bastian Kuthe von der städtischen Grünplanung. Die Neckar-Realschüler wurden mit ihrem Projekt zur Pausenhofgestaltung in der Altersklasse der 13- bis 16-Jährigen mit dem ersten Preis ausgezeichnet, der mit 1500 Euro dotiert war.

Nachdem auch die Schulleitung der benachbarten Geschwister-Scholl-Realschule von dem Wettbewerbsmodell begeistert war, wurde beschlossen, mit dem Einbau der Kletterwand einen ersten Schritt zur Attraktivitätssteigerung des gemeinsamen Pausenhofs zu machen. Stadt und Gemeinderat begrüßten das Projekt und sagten materielle und personelle Hilfen zu. „Bewegung unter freiem Himmel wird im Hinblick auf die Ganztagsschule immer wichtiger“, so Illig. Er wünschte sich, dass im Zuge der Realschulerweiterung auch weitere Inhalte des Modells umgesetzt werden können, und lobte die gute Zusammenarbeit vor allem mit der städtischen Grünplanung.

Auf dem Bild sind von links Corinna Alber, Wolfgang Altendorfer-Munzinger, Bürgermeister Rolf Siebert, Thomas Keimel, Rüdiger Illig sowie die am Projekt beteiligten Schüler zu sehen.